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Erschienen in "food service", Wirtschaftsfachzeitschrift für professionelle Gastronomie, Nr. 5, Mai 2005

Aus der Voglperspektive

Sich abheben ohne abgehoben zu sein. Und schon gar nicht flatterhaft. Das Voglhauscafé in Konstanz zeigt, wie man es mit multikulturell inspiriertem Tiefgang nach oben schafft — in die Liga der Preisgekrönten und Umschwärmten. Was hilft einem Senkrechtstarter, dort zu landen? Zum Beispiel hohe Ansprüche und ein weiter Horizont. Die Einsicht, dass Kreativität & Kommerz sich nicht ausschließen, ebenso wie die Disziplin, trotz anhaltenden Beifalls hübsch auf dem Boden zu bleiben. Ein Ausflug zu Martina Vogl an den Bodensee.

Groß ist sie nicht. Eher zierlich, aber so ziemlich genau das Gegenteil von zerbrechlich. Ein Ausbund an Energie und Fröhlichkeit. Fest der Händedruck, so fest wie der Wille. Risiken einzugehen. um die eigenen Ideen zu verwirklichen. Ursprünglich wollte Martina Vogl Kinder und Jugendliche unterrichten. Slawistik und Germanistik fürs Lehramt hat sie studiert. "Im Nachhinein bin ich froh, dass mir die Lehrerschwemme einen Strich durch die Rechnung gemacht hat“, sagt sie heute, mehr als zwanzig Jahre später. "Zu viele Zwänge. zu viel Institutionalisierung, zu wenig Selbstbestimmung. Das wäre sicherlich nicht ewig gut gegangen“, bekennt die 48-Jährige, die zum Studieren nach Konstanz kam. Und seitdem blieb. Nicht nur, weil sie das Bodenseeflair so sehr liebt

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